Scheine für Vereine

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Unterfränkische Meisterschaften im Rhönradturnen

Am vergangenen Wochenende richtete der ASV Rimpar die Unterfränkischen Meisterschaften (Bezirksbestenkämpfe) im Rhönradturnen aus. Vom TuS Leider machten sich acht Turnerinnen und Turner auf den Weg in den Würzburger Vorort und zeigten erstmals die neu mit ihren Trainerinnen einstudierten Übungen. Das Team startete erfreulich in die neue Wettkampfsaison und belohnte sich mit zwei unterfränkischen Meistertiteln für Carlotta Plaß, jeweils zwei Vize-Titeln für Beritan Agirman und Leni Hufnagel sowie einem Vize-Titel für Cheyenne Gamen.

v. l. n. r.: Beritan Agirman (2. Platz AK 15/16), Cheyenne Gamen (2. Platz AK 7/8), Carlotta Plaß (1. Platz AK 17/18), Leni Hufnagel (2. Platz AK 17/18)

Den Anfang machte die Altersklasse der 7-/8-Jährigen. Cheyenne Gamen zeigte eine sichere Übung und freute sich über den zweiten Platz. Dabei lag sie nur um eine Winzigkeit von 0,05 Punkten hinter Adeline Dinu vom gastgebenden Verein. Platz drei ging an Jonna Pohlmann von der TG Würzburg. Leo Hufnagel verschenkte einige Zehntel bei ansonsten sicher beherrschten Teilen. Genau diese Zehntel fehlten ihm zum Podestplatz und er belegte Platz fünf im Endklassement.
In der Altersklasse 11/12 musste Ronja Römer zwei Großabzüge hinnehmen und platzierte sich mit Platz 10 im Mittelfeld der stark besetzten Konkurrenz. Es gewann Luna Mittnacht (TG Würzburg), vor Emilia Fast (ASV Rimpar) und Tabea Schenk vom TV Miltenberg.
Mit Rang vier schrammte Anna Riebel in der AK 13/14 knapp am Podest vorbei. Noch nicht alle Übungsteile ihrer neuen, schwierigeren Kürübung gelangen fehlerfrei, was eine bessere Platzierung verhinderte.

Rhönradteam TuS Aschaffenburg-Leider bei den Unterfränkischen Meisterschaften

In der AK 15/16 vertraten Beritan Agirmann und Laura Arnhold die Farben des TuS Leider. Laura musste einmal eine Hilfestellung der Trainerin in Anspruch nehmen, zeigte ansonsten aber eine fehlerfreie Übung. Da die Konkurrentinnen deutlich höhere Schwierigkeitsgrade turnten, belegte sie am Ende Platz zehn. Beritan Agirman wurde für ihre anspruchsvolle Übung mit einer persönlichen Bestleistung von 7,35 Punkten und Platz zwei belohnt. Den unterfränkischen Titel sicherte sich Juliane Preis (TG Würzburg) mit einem Vorsprung von 0,05 (!) Punkten, Platz drei ging an Magdalena Bischof von der TG Estenfeld.
Die langjährigen Vereinskolleginnen Carlotta Plaß und Leni Hufnagel feierten jeweils mit persönlichen Bestleistungen einen Doppelsieg in der Altersklasse 17/18. Sie verwiesen mit deutlichem Abstand Katrin Meder von der TG Würzburg auf Platz drei.

Vier Turnerinnen des TuS Leider gingen zusätzlich und zum Teil erstmals im Zweikampf Gerade/Sprung an den Start. Bei der Disziplin Sprung wird das Rad von außen angeschoben, die Turnerin läuft im Steigerungslauf hinter dem Rad her und gelangt durch einen dynamischen Absprung vom Boden auf das Rad. Aus einer Grätsch-, Hock- oder Standposition endet die Übung mit einem Sprung auf die Matte (z. B. Grätschsprung, Überschlag oder Salto).
Anna Riebel zeigte einen guten Grätsch-Sitz-Sprung, verpasste Rang drei nur um 0,6 Zähler und musste einmal mehr mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen.
Beritan Agirman hatte mit Tania Reinhardt von der TG Würzburg eine sehr starke Springerin als Konkurrentin, die einen anspruchsvollen Salto zeigte. In der Gesamtwertung von Sprung und Geradeturnen belegte Beritan den zweiten Rang, wiederum fehlten ihr nur 0,05 Punkte zum unterfränkischen Titel.
Den Abschluss machten Carlotta Plaß und Leni Hufnagel. Beide zeigten bei ihrem ersten Sprungwettkampf einen Grätsch-Sitz-Überschlag und sicherten sich damit auch in der Zweikampfwertung sowohl den unterfränkischen Titel als auch den Vizetitel.
Text und Fotos: Elke Hufnagel (TuS Aschaffenburg-Leider)

TuS Leider Boxen: Kirill Sawazki fährt zur Deutschen Meisterschaft

Der Leiderer Nachwuchboxer Kirill Sawazki ist nach überzeugenden Leistungen in den Kader des Hessischen Boxverbandes aufgenommen worden. Gemeinsam mit drei Boxerinnen und acht Boxern nimmt er an den Deutschen Meisterschaften in Lindow (Brandenburg) teil, die dieses Jahr zwischen dem 7. und 11 . Mai ausgetragen werden.

Der 15-Jährige tritt bei den U15-Junioren in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm an. Hier hatte er bei der Universum Fight Night in der Aschaffenburger fan-Arena sein Können gegen den Hamburger Meister bereits unter Beweis gestellt und die Landestrainer überzeugt.
Text: Arthur Dobrzcynski; Foto: Jakob Sawazki

Herz-Lungen-Wiederbelebungskurs beim TuS 1893 Leider

Am Samstag, 20. April 2024 hat wieder ein Kurs zur Herz-Lungen-Wiederbelebung in der Turnhalle des TuS 1983 Leider stattgefunden.
Unter Leitung von Dr. Kock, dem Mitbegründer der Herzsportgruppen beim TuS vor 22 Jahren, wurden an diesem Vormittag für die Übungsleiterinnen, Betreuungsärzte*innen und die tätigen Rettungssanitäter*innen ein Notfalltraining durchgeführt.
Dr. Kock informierte zu Beginn anhand eines, durch Lichtbilder und Videos unterstützen Vortrages, über aktuelle Zahlen des plötzlichen Herztodes. Von über 60.000 außer klinischen Reanimationen im Jahre 2022 schaffen es nur 30 % ins Krankenhaus und davon werden nur 11 % lebend entlassen. Diese Zahlen zeigen, dass die Reanimation vor Ort unbedingt wesentlich verbessert werden muss um die Überlebenschancen der Patienten weiter zu erhöhen.

Es wurde nochmals die Ablaufkette bei einer Wiederbelebung bis zum Eintreffen des Rettungsteams besprochen, ausgehend vom Auffinden des Patienten über das Erkennen des akuten Kreislaufstillstandes, die Absetzung des Notrufes über die 112 und den sofortigen Beginn der Herzdruckmassage und ggf. den Einsatz eines Defibrillators.
Nach dem theoretischen Teil haben die Teilnehmer dann praktisch an einer Testpuppe hauptsächlich die Herzdruckmassage geübt und konnten dabei selbst feststellen, dass diese extrem anspruchsvoll ist, denn eine Frequenz von 100 bis 120 Drücken innerhalb einer Minute sind selbst für Geübte auf Dauer eine Herausforderung, da man diese Geschwindigkeit kaum einschätzen kann. Um die Frequenz zu halten hilft es im Kopf den Rhythmus z.B. des Liedes „We are living in a yellow submarin“ zu simulieren und sich nach kurzer Zeit, soweit möglich, mit weiteren Helfern abzuwechseln.
Da in der Turnhalle des TuS ein Defibrillator zu Verfügung steht, wurde auch dessen Einsatz geübt und die Handhabung den Teilnehmern erklärt. Im Anschluss wurde dann der gesamte Ablauf der Sofortmaßnahmen noch mehrfach an simulierten Fällen durchlaufen um den Teilnehmer eine gewisse Routine zu vermitteln.
Da bei den Herzsport-Übungsstunden immer medizinische Betreuung anwesend ist und auch die Übungsleiterinnen immer wieder durch solche Kurse auf dem aktuellen Stand bleiben, ist die Überlebenschance in diesem Falle sicherlich besonders hoch. Aber die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sind natürlich auch im Alltag extrem hilfreich und können zur Verbesserung der Reanimationserfolge beitragen.

Nach einem interessanten und lehrreichen Vormittag sind die Teilnehmer Herrn Dr. Kock besonders dankbar für die Unterstützung und hoffen natürlich, dass es nie erforderlich wird das Geübte praktisch anzuwenden.
Text: Peter Wienand (Abteilungsleiter Herzsportgruppen), Bilder: Peter Zimmer (TuS Leider)

Jahreshauptversammlung 2024

TuS Leider: Gesunde Finanzen – Stabile Mitgliederzahlen – Energetische Sanierung als Herausforderung
Turnusgemäß fand im März die Jahreshauptversammlung des TuS Leider statt. Auf der Tagesordnung standen die Berichte des Vorstands, der Abteilungen sowie die Ehrung von Mitgliedern für ihre langjährige Treue und wegen besonderer Verdienste um den Verein. Außerdem beschloss die Versammlung ein erstes Paket zur energetischen Sanierung der vereinseigenen Liegenschaften.

Gesunde Finanzen – stabile Mitgliederzahlen
Vorsitzender Karsten Klein, sein Stellvertreter Michael Zimmer und Marita Fecher (Finanzen) gaben zu Beginn einen Rückblick auf das Jahr 2023.

So feierte der Verein sein 130-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest, die Fußballer stiegen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf und im Bereich der Infrastruktur konnte ein neuer Clubraum zur geselligen Nutzung für alle Abteilungen fertiggestellt werden.

Der Vorstand hob in diesem Zusammenhang den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen hervor und dankte allen Fans, Sponsoren, der Stadt Aschaffenburg, sowie Bund und Land für die Unterstützung. Ein besonderer Dank galt auch allen Spendern, die die Aktion „Samuel“ unterstützt hatten, so dass rund 15.000 Euro an die Familie übergeben werden konnten.
Mit rund 1.100 Mitgliedern, davon ca. ein Drittel Kinder und Jugendliche, sind die Mitgliederzahlen stabil und in allen Altersgruppen – dem vielfältigen Sportangebot des Vereins entsprechend – gut verteilt. Der Blick in das Kassenbuch zeigt dank vorausschauendem und solidem Wirtschaften gesunde Finanzen trotz erheblicher Kostensteigerungen durch Energiepreise und Inflation.
Sportbetrieb lässt Corona hinter sich
Alle Abteilungen resümierten, dass der Sportbetrieb die Pandemie zwischenzeitlich hinter sich gelassen hat. Von Kinderturnen über Fußball, Rhönrad, Boxen, Badminton, Aerobic, Zumba, Skigymnastik, Rückenschule, Damen- und Herrengymnastik bis hin zum Herzsport besteht ein Angebot für alle. Besonders gefreut hatten sich im vergangenen Jahr sicher auch die Kleinsten über ihre neue Kletterwand in der Turnhalle. Neben dem erfolgreichen Aufstieg der Fußballer in die Landesliga erzielten die Rhönradturnerinnen und Turner, sowie die Boxer bayern- und bundesweite Erfolge.
Großprojekt: Energetische Sanierung
Der Verein wirtschaftete in den vergangenen Jahren gut. So konnte der Sportbetrieb ausgeweitet werden und die Liegenschaften nicht nur aufrecht erhalten, sondern nach und nach verbessert werden. Dennoch stehen in der Turnhalle, wie auch auf dem Sportgelände an der Darmstädter Straße, sehr kostenintensive Maßnahmen zur energetischen Sanierung an. Der Vorstand stellte den ersten Schritt, der die Sanierung der Heizungsanlage und die komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung beinhaltet, vor. Die Mitgliederversammlung gab dafür eine erste Tranche an Finanzmitteln frei.
Kontinuität im Vorstand – Ehrungen verdienter Mitglieder
Auch wenn 2024 keine Neuwahlen anstanden, sagt der TuS Leider herzlich Danke, dass alle Mitglieder des Vorstands, des Ältestenrats und der Kassenprüfer dem Verein treu blieben. Für besondere Verdienste in der Fußballabteilung werden Roman Gaspierik und Peter Pospisil mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Auszeichnungen für ihre Treue zum Verein erhielten Ursula Brößler (für 70 Jahre Mitgliedschaft), Hanna Geiger, Wolfgang Geiger (beide 60 Jahre), Gaby Fischer, Matthias Fischer, Barbara Reisert, Marion Morhard (alle 50 Jahre), Barbara Wenzel, Peter Zimmer, Gudrun Hofmann, Andrea Roth, Birgit Kunkel-Weis (alle 40 Jahre), Sabine Blöderl, Ingrid Gebler (beide 25 Jahre). Verabschiedet wurden die beiden langjährigen Übungsleiterinnen Nicole Ehmann und Birgit Kunkel-Weis.
Michael Zimmer (Stv. Vorsitzender)
Fotos: Peter Zimmer, TuS Leider

Sicherheit am Sportplatz

Defibrillator für den TuS Leider
Dank einer Kooperation mit dem Aschaffenburger Sanitätshaus Hubrich verfügt der TuS Leider jetzt auch auf dem Sportplatzgelände an der Darmstädter Straße über einen Defibrillator. Sollte es bei einem Sporttreibenden oder einem Besucher zu einem medizinischen Notfall kommen, ist – nach der Turnhalle in der Augasse – jetzt auch die zweite Sportanlage des TuS Leider damit ausgestattet. Eine Schulung an dem Gerät wird im Laufe des März erfolgen. Diese ist zur Benutzung allerdings nicht erforderlich.
Die Beschaffung des Defibrillators durch das Sanitätshaus Hubrich war über eine Werbepartnerschaft möglich. Der „Defi“, genauer gesagt der AED (Automatisierter externer Defibrillator) ist in Bayern auf Sportplätzen zwar keine Pflicht, allerdings ist der Fall des Fußballspielers Christian Eriksen das wohl bekannteste Beispiel für dessen lebensrettenden Nutzen. Der dänische Nationalspieler war beim Spiel am 21. Juni 2021 gegen Finnland aufgrund eines Herzstillstandes zusammengebrochen und wiederbelebt worden.
Der TuS Leider und die SG DJK TuS Leider bedanken sich beim Sanitätshaus Hubrich sehr herzlich für das Zustandekommen dieser alles andere als selbstverständlichen Kooperation.
Michael Zimmer (Stv Vorsitzender); Bild: Peter Zimmer (TuS Leider)

Bild: Übergabe des Defi bei der Fa. Hubrich; von links nach rechts: Peter Zimmer (TuS), Klemens Staab (Hubrich Medical), Christian Hubrich, Christina Schlör (TuS), Markus Heßler (SG DJK TuS Leider)

Boxakademie: Erfolge für den TuS Leider

BRUCHKÖBEL: Erfolgreich bestritten haben Kirill Sawazki und Eldar Kerimov ihren beiden Kämpfe am vergangenen Wochenende beim Turnier der Bruchköbeler Boxakademie.
Kirill Sawazki (TuS Leider) stieg in der Gewichtsklasse bis 47 kg zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere in den Ring und siegte gegen den mit acht Kämpfen erfahreneren Ciwan Madak von der TG Zeilsheim. Die erste Runde entschied Kirill klar für sich, die zweite Runde musste er knapp abgeben. In der dritten Runde machte er es mit seinen klaren Treffern den Punktrichtern leicht und holte den Sieg nach Hause. Kirill wird von seinem Vater Jakob Sawazki und Co-Sekundant Noah Fischer trainiert.
Auch Eldar Kerimov konnte seinen Kampf in der Gewichtsklasse bis 96 kg gewinnen. Er stieg gegen einen Boxer der Boxakademie Bruchköbel, Edin Kalaska, in den Ring. Nachdem er die erste Runde klar für sich entscheiden konnte, hatte er auch in der zweiten Runde einige Überraschungsaktionen parat und entschied auch diese für sich. In Runde 3 schenkten sich die beiden Athleten nichts, es blieb daher beim Sieg für Eldar. Entsprechend zufrieden waren die beiden Trainer in der Ecke, Jakob Sawazki und Co-Trainer Noah Fischer.

Foto: TuS Leider, Jakob Sawazki, v.l.n.r. Noah Fischer, Eldar Kerimov, Kirill Sawazki, Jakob Sawazki